Super Nintendo Classic Mini im Vergleich zum Pi & kleines Tutorial



Montag 29 April 2019 von Trixter Emulation, Konsole, Tutorial RaspberryPi keine Kommentare

Interessiert hat mich der kleine Nachbau des Super Nintendos schon seit der Zeit als es heraus kam. Allerdings gab es ein paar Dinge, die trotz intensiver Recherche und Erfahrungsaustausch mit Käufern nicht ermittelt werden konnten - also lies ich den Kauf erstmal hinten anstehen - für Schüsse ins Blaue hinein war mir das Ding dann doch zu teuer. Nun bekam ich es aber überraschend und unverhofft unter den Weihnachtsbaum gelegt (danke doc34) und kann davon berichten.

Eines vorweg - die Hardware des SNES und NES Minis ist völlig identisch. In beiden Systemen werkelt der selber Einplatinenrechner - nur das Gehäuse, die Controller und natürlich die Firmware wurden entsprechend angepaßt. Aber dank eines Tools, kann man letzteres ändern. Dh. wer richtig plant und wem das Aussehen egal ist, der kann bis zu 30 Euro sparen, denn dies ist die Preisdifferenz zu den beiden Konsolen. Und um euch evtl. für dieses Projekt zu interessieren und bei dieser Planung zu helfen, schreibe ich diesen Artikel. Ich beziehe mich hierbei zwar nur auf das SNESmini, alles ist aber auch für das NES gültig.

Also, womit haben wir es hier überhaupt zu tun? Um Nachbauten der ursprünglichen Konsolen? Jain. Sie sehen zwar aus wie Originale (nur halt stark verkleinert), haben aber keine Systemspezifische Hardware. Dh. die Systeme werden emuliert .Exakt so wie beim RaspberryPi - nur mit dem Unterschied, daß Nintendo 21 legale Spiele mit drauf gepackt hat mit dem der interne Emulator wunderbar zusammenarbeitet, da diese extra dafür angepaßt wurden. Hier lag schon der erste Knackpunkt, der mir nicht gefallen hat - es wurden ausschließlich US-NTSC Spiele aufgeflasht, auch wenn es diese Spiele in PAL auf Deutsch gab. Warum Nintendo sich hier nicht die Mühe gemacht hat, ist mir ein Rätsel, denn immerhin liegt ja auch eine Anleitung in Deutsch bei.

Ein weiterer Knackpunkt war der Reset - also dem "aus einem Spiel wieder ins Menü zurückkommen". Im Ursprungszustand muss der Spieler extra aufstehen um an der Konsole den Resetknopf zu drücken. Es sei denn, er schloss einen Classic-Controler (Pro) von der Wii-Konsole an, dessen "Home" Button bewirkte dies nämlich sehr bequem vom Sofa aus. Nur leider sind die Dinger sauteuer - rechnet mal mit bis zu 75 Euro pro Stück (original Nintendo).

Beide Kritikpunkte sind nicht nur mittlerweile aus der Welt geschafft - nein - das Ganze wurde auch stark erweitert, sodaß nun - wie beim Pi - sehr viele weitere Systeme möglich sind - darunter auch der Amiga und das Commodore 64!

Wird also die neue Nintendoplatine eine ernstzunehmende Konkurrenz zum Raspi? Ja und Nein. Aufgrund der fehlenden Möglichkeiten, die ein offenes System wie der Pi bietet, sind am Nintendo nur bestimmte Dinge möglich - nämlich Emulatoren. Damit im Netz zu surfen oder Filme über Kodi zu schauen, ist nicht. Andersrum ist die Konfiguration super einfach, da alles über ein einziges Tool angestoßen wird - wem also ein Raspi zu aufwändig und zu kompliziert war, wird mit den NES oder SNES Mini seine Freude haben.

So genug von der Einleitung, fangen wir mit den Überlegungen an.

Welches System paßt zu mir und ist am günstigsten? Das kann man pauschal nicht so sagen, da es davon abhängt, was man mit dem Teil realisieren will. Ich für meinen Teil beschränke mich auf die SNES-Emulation, da ich für alles andere meinen Pi im Einsatz habe. Aber lasst uns das mal anhand einiger Fallbeispiele gedanklich durchgehen.

Wer eine Konsole aus ihrem Bestimmungsgrund kauft - also um mit einem NES NES-Spiele zu spielen oder ein SNES um SNES-Spiele zu spielen - der sollte sich natürlich "sein" gewünschtes System kaufen - da spielt schließlich auch die Optik eine wichtige Rolle um sich in die alten Zeiten zurückzuversetzen. Möchte man mit einem SNES auch NES Spiele spielen, ist man auf der sicheren Seite. Andersrum wird es aber zu einem Problem. Warum? Weil beim NES eben auch nur NES-Controller beiliegen, die für SNES-Spiele nicht geeignet sind, da Tasten fehlen. Merke: eine höhere Konsole ist insofern besser, da sie auch das Spielen der niedrigeren Systeme ermöglicht!

Wer eine Konsol  kauft um das Maximum aus dem Teil herauszuholen, der wird mit einem NES besser bedient sein, da er 30 Euronen einspart, welche man direkt in neue Controller investiert! Mit dem schon angesprochenen Wii-Classic (Pro) Controller ist es also möglich, auch Playstation zu spielen. Emuliert werden kann übrigens alles bis 64Bit, wobei für mich persönlich aber die Grenze bei 32Bit liegt, da die Platine bei zB. Nintendo 64-Emulation sehr stark an ihre Grenzen stößt. Das ist beim Pi auch nicht anders - man kann es natürlich ausprobieren, wird aber keine wahre Freude daran haben. Wie es mit Computern ausschaut, fehlt mir leider die Erfahrung. Aber ich weiß, daß man neben einem Controller wohl auch eine Tastatur und eine Maus benötigt (USB). Man kann die Konsole um so etwas aufrüsten, aber wie gesagt, keine Ahnung wie gut das klappt oder auch nicht. Man sollte in diesem Fall wohl auf einen Hub mit externer Stromversorgung setzen, da das Netzteil sonst diese Dinge mitversorgen muss, was wiederum nicht gut für die Konsole ist. Übrigens Netzteil - das wird nicht mitgeliefert (wie üblich bei Big-N), aber man kann natürlich jedes x-beliebige USB-Netzteil verwenden. Ich empfehle aber ein Steckernetzteil wo man das USB-Kabel abziehen kann - das wird nämlich in jedem Fall auch noch als Datenkabel für den PC benötigt!

Ob ein Micro-USB Kabel von Nintendo der Konsole beigepackt wird, kann ich ebenso wenig bestätigen, wie ein HDMI-Kabel - diese lagen meiner schon bei, aber es war ein Geschenk. Also rechnet damit, auch diese Dinge parat zu haben, falls ich Recht haben sollte. Übrigens HDMI - das ist der einzige Ausgang an der Konsole - RöhrenTV´s schauen in die Röhre. Ich werde aber in Kürze einen günstigen Konverter testen und noch separat darüber berichten, ob der was taugt.

Wer plant, seine Konsole für "höhere" Systeme fit zu machen, sollte auch ein passendes "USB-OTG" Kabel oder Adapter kaufen. Dieses wird offiziell nicht als solches beworben - hier ist Google euer Freund. In diveren Foren berichten Käufer über die Lauffähigkeit diverser Produkte. Sucht euch da bitte das passende für euch heraus. Mittels dieser OTG-Lösung lassen sich an der Konsole USB-Geräte wie Speichersticks, Platten, usw. betreiben - das ist wichtig für große Spiele - etwa die von der Playstation. Der interne Speicher der Konsole ist stark begrenzt. Es passen zwar so um die 100 bis 120  SNES  Spiele darauf, aber insgesamt liegt der freie Speicher so um die 230MB. Ein paar Emus drauf und der Platz ist dahin.

Kommen wir zum benötigten Tool, über das alles aufgesetzt und eingestellt wird.

Es nennt sich "hakchi2" und ist eine GUI die über das ursprüngliche Kommandozeilenprogramm übergestülpt wird. Wer d-nach über Google sucht, wird auf die ursprüngliche Version 2.31 von "ClusterM" stoßen. Diese Version ist allerdings veraltet und sollte nicht mehr genutzt werden. Selbst der Autor weist in seinem Text auf GitHub darauf hin, daß stattdessen die "CE"-Version genutzt werden soll. "CE" bedeutet hier "Community Edition", welche entstand, als der Autor der GUI eine kleine Pause einlegte. Nur die CE-Version ist auf dem neuesten Stand und bietet Unterstützung für alle Konsolentypen! Hä? Welche denn noch? Nun, es gibt vom NES und SNES-Mini einen neuen Produktionslauf, welcher mit einer geänderten Firmware ausgeliefert wird. Mit dieser kann das ursprüngliche Tool nicht umgehen. Passieren kann zwar nicht viel, außer daß die Konsole später nicht richtig läuft, einen Fehler oder schwarzes Bild anzeigt - aber in dem Fall muss man die originale Firmware zurückschreiben und danach die CE-Version neu aufspielen. Schritte, die also unnötige Arbeit sind. Daher verwendet bitte bei jeder Konsole und Herstellungsdatum die neue Hakchi2 CE Version.

https://github.com/TeamShinkansen/hakchi2/releases

Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung lag die Versionsnummer bei 3.5.2.

Es gibt noch weitere Vorteile der neuen Version. So werden weitere Inhalte über einen eingebauten Store heruntergeladen und sind stets auf dem neuesten Stand - zudem sind sie nicht nur auf Emulatoren beschränkt. Zahlreiche weitere Spiele, Tools und Homebrewgeschichten sind so per Mausklick herunterladbar und installierbar. Einfacher geht es nicht. Ladet euch bitte das "Standalone"-Archiv herunter. Die Developerversion ist für Entwickler gedacht und der Installer ist Unsinn, da "Standalone" portable ist. Entpackt das Archiv in einen eigenen Ordner und startet die darin befindliche "hakchi.exe", nun stellt die Konsole auf den richtigen Typ und die Region ein. Das Programm ist im Grunde selbsterklärend und viel weiter entwickelt als der "originale" Vorgänger. Dh. die Kernelspeicherung ist eigentlich nicht mehr nötig, da dieser direkt auf der Konsole im NAND gesichert wird. Man kann also zur originalen Firmware zurückkehren über die "Deinstall"-Funktion aus dem Menü heraus. Wer dennoch lieber eine Sicherung auf Festplatte möchte, findet den Punkt unter "Kernel/Fortgeschritten/Den Originalkernel auslesen (veraltet)".

Was wichtig zu wissen ist, daß zunächst ein USB-Treiber installiert werden muss, um die Konsole am PC nutzen zu können. Diese Treiberinstallation wird automatisch bei der Benutzung in einem Infofenster geschehen. Haltet euch unbedingt an die dort aufgeführten Schritte und befolgt sie der Reihe nach. Beachte, daß der Anschluss auf zwei Methoden erfolgen kann - im Debugmodus, der wichtig ist für Kernelflasherei, muss man vor dem Einschalten den Reset-Knopf der Konsole gedrückt halten, bis Windows seinen Ton abspielt, daß ein USB-Gerät eingesteckt wurde. In diesem Modus brennt die rote LED an der Konsole nicht!

Im normalen Betrieb - also Aufspielen oder Löschen von Inhalten auf die Konsole, genügt es, diese einfach nur zu verbinden und einzuschalten. Über all das was nötig ist, wird das Tool jeweils entsprechend informieren - also keine Angst.

Sollte bei der Installation des Treibers irgendwas schief laufen, so findet ihr im Unterordner des Programms den Ordner "Drivers" und darin eine EXE. Klickt diese doppelt an und laßt die Konsole eingeschaltet!  Falls auch das nicht hilft, könnt ihr die veraltete Hakchi2-Version von ClusterM nehmen, dort gibt es im Unterordner "USB  Drivers" die Treiber in ihren 32 oder 64Bit Varianten zur Auswahl - damit  habe ich bislang noch jeden PC zum "Treiberfressen" gebracht.

Den Mod Store für das Herunterladen neuer Inhalte (etwa Emus) findet ihr unter "Module/Mod Store". Wenn ihr andere Systeme emulieren wollt, müßt ihr als Grundprogramm immer "Retroarch" installieren. Die Emulatoren werden ein Fenster weiter separat nachinstalliert. Wer wie ich vor hat, einen Emu für PAL-SNES Spiele zu nutzen, wählt "SNES9x2010" als Core aus. Wie ihr seht, gibt es noch weitere Versionen des Emus, diese sind aber älter oder laufen nicht richtig.

Schauen wir bevor wir neue Spiele hinzufügen noch auf den Aufbau des Tools. Im linken Bereich werden die Originalspiele aufgelistet. Diese können nur aus dem Menü der Konsole ausgeblendet, aber nicht entfernt werden. Diese sind fest auf die Konsole geflasht und gehen nicht verloren. Wer PAL-Versionen nachrüstet, möchte meist die US-Version nicht mehr auftauchen sehen, daher einfach den Haken rausmachen. Neue Spiele können entweder per Drag & Drop in das linke Fenster gezogen oder über den Knopf "Mehr Spiele hinzufügen" in die Liste aufgenommen werden. Beachtet, daß dies eine lokale Geschichte ist. Das Tool erkennt nicht, welche zusätzlichen Spiele sich auf einer Konsole befinden. Wer also eine schon gepatchte Konsole von einem Freund erhält, kann ohne seine PC-Daten nicht sehen, was installiert wurde oder diese Inhalte verändern. Dh. bei jedem Flashvorgang werden immer alle Inhalte abhängig von den PC-Daten neu aufgespielt. Es empfiehlt sich daher, wenn die Konsole entsprechend aufgesetzt wurde, die Daten vom PC (kompletter Programmordner) für alle Fälle zu sichern.

Sollte beim Aufspielen neuer Spiele vom Tool irgendwelche Hinweise bezüglich der Spiele erfolgen - etwa, nicht kompatibel zum Emulator oder ein Patch ist verfügbar - können diese ignoriert werden, wenn man diese Spiele über RetroArchs Emulatoren nutzt. Beachtet, daß ihr ein " --retroarch" in der Kommandozeilenargumentenzeile im rechten Bereich des Tools am Ende der jeweiligen Zeile setzt, damit der Emu später gestartet wird. Also, in die Kommandozeile klicken, mit der rechten Pfeiltaste an das Ende des Textes gehen, dort einmal die Leertaste drücken und dann den oberen Befehl einkopieren. Macht ihr das nicht, würde der originale Emulator verwendet (welcher übrigens Clover heißt), welcher für PAL-Spiele total ungeeignet ist. Der neue frißt sogar gehackte, gemoddete oder Spiele mit Regionlock out of the Box. Nix mehr mit Patchen, einfach eure Roms in das Tool einladen, flashen, fertig!

Woran ihr später merkt, daß der neue Emu verwendet wird? Nun, am RetroArch-Menü, welches nun erscheint, wenn ihr die Tasten "Start" und "Select" gleichzeitig drückt. Dort findet ihr auch (ein Menü zuvor - erreichbar mit dem "B"-Knopf) den Punkt "Quit RetroArch" mit dem ihr wieder ins Menü der Konsole zurückkehren könnt. In den Funktionen gibt es natürlich auch Savestates und Co. - das ist aber nicht nötig, da beim Verlassen aus einem Spiel diese Funktion im Menü des SNES ebenfalls funktioniert, wenn ihr dessen Speicherfunktion nutzt. Nur das Zurückspulen geht mit RetroArch-Emus nicht, ruft man diese Funktion auf, startet man genau dort, wo man den Emu verlassen hat. Aber solange es nur das ist, kann ich zumindest gut darauf verzichten.

Es gibt auch eine Möglichkeit, den originalen Emu mit eine Tastenkombination zurück ins Menü gehen zu lassen. Ihr findet die Einstellungen dazu unter "Einstellungen/Controller Hacks" - ich habe diese bei mir ebenfalls auf "Start und Select" gelegt.

Im rechten Programmfenster könnt ihr bei euren hinzugefügten Spielen auch eigene Covergrafiken einbinden - verwendet einfach den "Google"-Knopf  um sie direkt aus dem Netz nach eurer Auswahl zu ziehen.

Ein Wort noch zur "Struktur" im Menü der Konsole. Dieses ist nicht dafür ausgelegt, mehr als 35 Spiele anzeigen zu können, ohne das es (Darstellungs)Fehler gibt. Daher ist das Tool so eingestellt, daß es die hinzugefügten Spiele in Ordner mit jeweils 30 Spielen anlegt. Jeder Ordner ist nach Buchstaben sortiert (abhängig von euren Vorgaben der Spiele) und hat jeweils ein eigenes Menü. Diese Einstellung könnt ihr beibehalten oder individuell anpassen. Ihr findet diese Option über einen Button oben rechts neben der Systemauswahl unter "Struktur".

Das sollte es im Groben mit den wichtigsten Funktionen und Herangehensweisen gewesen sein. Geht ruhig mal alle Menüs durch ob etwas für euch dabei ist und experimentiert und testet diese auch einmal aus. Kaputt machen könnt ihr nichts und wer weiß, vielleicht findet ihr so noch interessante Features, die für euer Wunschsystem wichtig sind.

Kann sich die (S)NES-Minikonsole also gegen ein RaspberryPi-System behaupten? Ja kann es, wenn man auf dessen weitere Möglichkeiten verzichten kann und das System ausschließlich zur Emulation nutzt. Wer einen einfacheren Weg zum Emuziel gehen möchte, ohne viel Aufwand, Einstellungen und Tipperei - dem sind die Nintendominikonsolen ans Herz zu legen. Dank der aktiven Unterstützung der Community wird es immer wieder neuere Sachen zum Aufspielen und Updates der schon vorhandenen Emulatoren geben. Der Preis sieht nur auf den ersten Blick mehr aus - bedenkt, daß man bei einem Pi nachträglich auch noch ein Gehäuse, ein Netzteil, (Micro)SD-Karte, einen USB-Hub mit aktiven Netzteil, Maus, Tastatur und auch Gamepads braucht - liegt man etwa im selben Preisspektrum. Wer mit dem NES oder dem SNES Erinnerungen verknüpft, dem kann ich nur empfehlen, diese über diesen Weg aufzufrischen, bzw. aufrecht zu erhalten. Von mir bekommt die Platine - egal in welcher Form - eine ganz klare Kaufempfehlung - wenn man diese mit Hakchi2 aufbohrt und PAL-Spiele möglich macht! 

Den Rest - der nach vielen Aussagen, die ich zu hören bekam - ebenfalls gut bis zu 32Bit (Playstation) laufen  soll, sehe ich als Bonus an. Da ist mir der Pi um einiges lieber, da ich bei diesen ganz einfach und ohne großen Aufwand den Speicherplatz erweitern und jeden beliebigen Controller anschließen kann - auch DualShock drahtlos von der PS3 mit Rumblefunktion. Übrigens gibt es mittlerweile auch NES und SNES-Gehäuse die von der Qualität und den Funktionen dem von Nintendo in Nichts nachstehen - nicht aus dem 3D-Drucker oder aus Knete, wie es einige davon früher gab (bzw. gibt) - achtet auf die Modelle der Firma Retroflag!

Zum Abschluss folgen noch die technischen Daten:

(S)NES Classic Mini von Nintendo

Replika der 8/16Bit Konsolen der dritten/vierten Konsolengeneration, geschrumpft auf etwa die Größe eines SNES-Controllers. (Breite)

* CPU: ARM Cortex-A7 Quad-Core (2GHz)
* GPU: Dual-Core Mali-400 (500MHz)
* RAM: 256MB DDR3/512MB NAND

* Controller: jeweils 2 Ports, Classic Controller, Wii Classic (Pro), evtl. Wii-U. Beim SNES sind 2 Controller bei

* Ausgabe: nur HDMI

* USB: Micro für Strom/Datenaustausch, Netzteil nicht enthalten

* enthält 21 (SNES), bzw. 30 (NES) US-Spiele. Darunter das nie veröffentlichte Star Fox 2 (SNES), ursprünglich nicht für weitere Spiele vorgesehen

* aufrüstbar per Hakchi2 für PAL-Spiele und weitere Systeme bis 64Bit (32Bit ohne Macken) - beachtet, daß ihr je nach System weitere Controller und (USB)Speicher benötigt (OTG-Adapter)

* Zubehör: HDMI-Kabel, Micro-USB-Kabel mitgeliefert

* Preis: ca. 80 Euro (SNES), ca. 55 Euro (NES) (bei Artikelerstellung!)

Hütet euch aber bitte vor inkompatiblen Chinanachbauten mit bis zu über 600-Spielen! Kauft das Nintendo-Original!

Ich hoffe, ich konnte euch die neue Minikonsolengeneration von Big-N und deren Möglichkeiten ein wenig näher vorstellen. Wer bislang gezögert hatte, da ihm die US-Spiele nicht zusagten, der kann ab sofort bedenkenlos zugreifen. Einfacher und bequemer kommt ihr nicht zu einer neuen Retrokonsole mit Puffer nach oben für euer Wohnzimmer - legt euch aber unbedingt Kabelverlängerungen zu!

Wer mag, kann mal in meinen YouTube-Kanal schauen, dort erkläre ich die Bedienung mit dem alten Hakchi2-Tool noch genauer, reiße aber auch schon die neue CE-Version grob an.

In diesem Sinne - und wer was zur C64-Emulation sagen kann, meldet sich zu Wort. ;-)

https://www.youtube.com/channel/UCJZGXI_zzFOL3Y_YOkiDvRg

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Schlagworte : SNES, Emulation, Konsole, RaspberryPi

Trixter
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