C64 Test: "Planet X2"



Dienstag 24 Dezember 2019 von Trixter C64, C64 Test keine Kommentare

(The 8-Bit Guy/2017) 

Test der Downloadversion

Von diesem Spiel habe ich mir persönlich eine ganze Menge erwartet - Echtzeitstrategie ala Dune 2 oder Command & Conquer am guten alten CEVI! Kann es die hohen Erwartungen erfüllen? Erfahrt die Antwort in diesem Test...

Zunächst einmal ist es sehr löblich, daß sich überhaupt jemand an einer solchen Spieleumsetzung für den C64 wagt. Recht schnell kam er selber zu der Überzeugung, daß er seine ursprünglichen Pläne reduzieren muss - das Spiel hätte nicht auf ein Standardmodul gepaßt und die neueren Modulformate die mehr Speicher bieten, wären einfach zu teuer gewesen. Also reduzierte er die Grafik bis auf "Ultima"-Qualität (was ansich ja nichts schlechtes bedeuten muss) und fummelte solange, bis das Spiel auf eine Diskette paßte. Hier ist schon der erste Widerspruch ansich - denn obwohl es nun doch wieder auf ein Modul gepaßt hätte, ist das Spiel nur auf Diskette erschienen - mit beigelegter Audiokassette, bzw. als MP3-Files, da auch der Soundtrack reduziert werden mußte.

Versprochen wird, daß das Spiel - wenn es sich einmal im Speicher befindet, nichts mehr nachladen muss - das stimmt so nicht, denn die Spielkarten wurden ausgelagert und müssen nach einem Game Over selbst dann wieder eingeladen werden, wenn man die selbe Karte erneut spielen will. Aber das hält sich von der Ladezeit noch eher in Grenzen. (stets 28 Sekunden) Das Laden des Spiels ansich schlägt normal mit rund 45 Sekunden zu Buche - mit einem Fastloader (welchen?) kann man diese Zeit auf 6 Sekunden laut Anleitung reduzieren - nach meinen Erfahrungen sind rund 20 Sekunden realistischer.

Das Spiel startet dann direkt mit seinem Hauptmenü, über das man zum Einen das gewünschte Spielfeld (Karte) auswählen kann (davon gibt es übrigens 13 Stück, die verschiedene Begebenheiten und Terrains aufweisen - zB. mit Wasser, Lava, ect. - sehr löblich) und zum Anderen den Schwierigkeitsgrad (es gibt von Einfach über Normal auch einen Schwierigen). Ansonsten gibt es hier nichts weiter einzustellen und kann das Spiel starten. Da das Spiel weder Joystick noch Maussteuerung anbietet, geschehen alle Aktionen ausschließlich mit der Tastatur. Die Belegung auf Seite 6 der englischen Anleitung empfiehlt sich auszudrucken und neben dem Computer zu legen, bis man sich eingewöhnt hat. Einige Aktionen werden auch auf dem Screen selber angezeigt - aber halt nicht alle.

Der Aufbau eines Screens sieht dann so aus: den größten Teil links nimmt das Spielgeschehen ein, darunter findet man Anzeigen zu den Koordinaten (dazu später mehr), die Anzeige über seine "Units" - also wie viele Fahrzeuge man besitzt und welches gerade ausgewählt ist (man kann bis zu 10 unterschiedliche Einheiten steuern) und die Spielzeit in Echtzeit. Im rechten Seitenleistenbereich findet man Informationen über die Werte der Rohstoffe, die man besitzt - also Mineralien, Gas und Energie (Strom). Darunter Infos zur gerade aktiven Einheit und in welchem Zustand sie ist - hier tauchen auch ab und zu weitere Einheitsbezogene Informationen auf - zB. wenn sie etwas produzieren. Darunter bei den Optionen findet man jene, die eine Einheit oder Gebäude betreffen - hier kann man nach Wahl zB. Dinge produzieren oder den Modus wechseln. Und darunter ganz unten findet man die Nachrichtenanzeige - hier werden einige Aktionen noch einmal in textlicher Form kommentiert - das ist recht praktisch, da man hier zB. erfährt, wenn die Rohstoffe zum Bau einer Einheit nicht mehr ausreichend vorhanden sind. Ziel des Spieles ist, den Gegner (in diesem Fall alle außerirdischen Pyramiden) zu vernichten. (je nach Karte bis zu 5 Stück) Vernichtet der Gegner unsere letzte Fabrik, heißt es für uns Game Over. Wer meint, die Anzahl der Pyramiden sei durch die Wahl des Schwierigkeitsgrades abhängig, der irrt - mit diesem stellt man im Grunde nur die Anzahl der Pod´s ein. Pod´s sind die runden Verteidigungsanlagen des Gegners, die er rund um seine Pyramiden mit der Zeit aufbaut - diese sind für unsere Panzer ein echtes Problem - 3 bis 4 Treffer und sie sind hinüber. Es empfiehlt sich, die Pods grundsätzlich zu meiden, da sie nicht spielentscheidend sind - macht man die Pyramide platt, stehen sie alleine auf verlorenem  Posten (und können auch da bleiben) - man muss zum Siegen also nicht alle gegnerischen Strukturen vernichten. Das sollten sich Spieler in jedem Fall im Hinterkopf behalten, ehe man sinnlos seine Fahrzeuge opfert.

Das Spiel beginnt mit einer festen Position der eigenen Fabrik - wir haben keinen Einfluss darauf, wo diese platziert wird - aber uns steht jederzeit frei, irgendwo anders eine neue zu bauen - am Besten in der Nähe einer der Mineralressourcen, damit die Nachschubwege kürzer werden, denn auch diese müssen wir selber steuern. Es gibt also keinen automatischen "Ernter", der eigenständig zu einer Ressource fährt, diese aufklaubt, bei der Fabrik abliefert und diese dann das gewonnene Gut umwandelt und für uns nutzbar macht. All diese Prozesse laufen durch uns per Tastendruck manuell ab.

Bevor man aber mit dem Planen anfängt, sollte man erst einmal Vorkehrungen zur Verteidigung schaffen, denn der Gegner wird sich sofort bei Spielbeginn daran machen, seine Einheiten zu produzieren und auf uns zu hetzen. Dabei ist seine Intelligenz so dämlich geraten, daß er in einer geraden Linie auf uns zusteuert und an Begebenheiten der Landschaft (etwa Steine, Bäume, ect.) hängen bleibt. Das kann man sich bei beweglichen Einheiten zu Nutze machen - bei festen Gebäuden geht das natürlich nicht. Da er seine Roboter aber wie am Fließband zu produzieren scheint, kann man damit rechnen, (und das meine ich wirklich so, wie ich es schreibe) keine 5 Minuten am Leben zu bleiben, sollte man nicht vorgesorgt haben (was natürlich auch von den vorhandenen Ressourcen abhängt - denn auch das ist Teil des Schwierigkeitsgrades, je schwerer, desto weniger bekommt man als Ausgangsbasis). So empfiehlt es sich, direkt Panzer zu bauen und diese rund um die Basis zu verteilen - diese haben neben einem normalen Modus auch einen zum Überwachen und zur Selbstzerstörung. Jetzt braucht man nicht lange zu warten und die (immer gleichen) Angriffe beginnen - verstärkt euren Schutz auf die Seiten, von denen ihr in die Mangel genommen werdet. Noch ein paar Worte zu den eigenen Einheiten. Uns stehen 10 steuerbare zur Verfügung, da es zwei eigene Roboter zum Abbau der Mineralien gibt, bleiben 8 Plätze für die Verteidigung frei - die sollte man tunlichst auch für Panzer verwenden. Wird man von zwei Seiten aus angegriffen, sollte man je Seite mindestens 3 Panzer postieren. Sollte einer verloren gehen, diesen zeitnah ersetzen. Nun hat man noch 2 Plätze für die beweglichen Einheiten frei - wir müssen ja mit irgendwas das Terrain erkunden um die Position der Pyramiden herauszufinden. Unsere Bauroboter sind dafür viel zu schade und vertragen nur wenige Treffer. Und auch das meine ich so wie ich es schreibe - die Position der X und Y Koordinaten  sind  wichtig - denn da wir keine Armee aufbauen können, die wir mittels Kastenziehen mit der Maus wählen und auf den Gegner hetzen können, ist dieser nur mit einem Raketenschlag aus einem unserer Abschussrampen (die wir erst bauen müssen) zu vernichten und dazu brauchen wir die exakten Koordinaten. Wichtig sind auch die Koordinaten der eigenen Basis, denn zu der müssen wir stets zurückfinden - diese sind aber leicht zu ermitteln, da man nur die Fabrik anzuwählen braucht und diese dann ablesen kann - aber selbst dieser einfache Umweg kann wertvolle Zeit im Spiel kosten - daher den eigenen Standort merken.

Gut, habt ihr das von weiter oben umgesetzt, werdet ihr an den Punkt kommen, wo eure Rohstoffe knapp werden oder gar ausgehen. Nehmt euren Roboter und sucht euch ein mineralisches Ressourcenfeld, klaubt nur die reinen Kristalle oder die dicken runden Brocken auf - das kleine Gebrösel lohnt sich nicht! Fahrt damit zu eurer Fabrik und legt eure Ladung auf den mit "X" markierten Punkt. Wechselt zur Fabrik und gebt den Befehl zur Umwandlung. Je nach Material kann es jetzt einige Minuten dauern - ehe die Ressource verfügbar wird. In dieser Zeit kann die Fabrik natürlich nichts anderes machen oder produzieren. Hier sitzt man wirklich minutenlang und starrt auf den Bildschirm um dem Fortschrittsbalken zu folgen und das Geschehen im Spiel selbst tatenlos zuzusehen. Kann man wieder bauen, hat man die Wahl zwischen:

* Fabrik - kann wie die ursprüngliche Bauroboter und Panzer herstellen, sowie Mineralien in Rohstoff umwandeln, dient als neue Basis, sollte die alte verloren gehen

* Raketensilo - hierüber lassen sich Raketen herstellen und abschießen

* Solarpanel - wichtig für die Energieversorgung, bzw. gilt als Rohstoff

* Gasraffinerie - Rohstoffgewinnung

* Schutzwall - zur eigenen Verteidigung

* Brücke - zum Überqueren von Wasser

Wie ihr erkennen könnt, besitzen einige Level Wasser. Dies ist erstmal nur eine Barriere für uns, denn der Gegner kann schwimmen. Da sich dessen Basen auch auf der anderen Seite befinden können, müssen wir auf kurz oder lang Brücken aus einzelnen Platten bauen, damit wir einen Panzer zum Erkunden und Ermitteln der Zielkoordinaten rüber schicken können. Nicht alle Dinge machen Sinn - man kann, muss sie aber nicht bauen - etwa den Schutzwall oder Brücken, wenn es kein Wasser gibt. Solarpanel und Gasraffinerie wird auch erst dann interessant, wenn diese Ressourcen sich dem Ende zuneigen. Während man alles andere an einer beliebigen Stelle auf der Karte bauen kann (wenn nichts im Weg steht, was man nicht beseitigen könnte), muss die Gasraffinerie auf einem Vulkankrater gebaut werden. Aber das sind Dinge, die stets unterschiedlich sind, da sie von der eigenen Spielweise abhängen. Hat man seine Ressourcen wieder voll, sollte man ein Raketensilo bauen, einen Panzer nehmen und auf Erkundungstour gehen. Hat man eine Pyramide entdeckt, kann man die Koordinaten abschätzen, eingeben und mal einen Probeschuss wagen und diesen je nach Ausgang solange korrigieren, bis die Pyramide Asche ist. Dann sucht man die nächste, behält dabei aber seine Basis, bzw. seine Einheiten über die untere Anzeige im Auge (der Screen blitzt beim Angriff des Gegners kurz auf) und ersetzt zerstörte Panzer direkt wieder gegen neue. Das war zumindest bislang stets mein Erfolgsrezept - aber bis ich dahin kam, vergingen etliche Stunden.

Kommen wir zur technischen Seite.

Daß das Spiel deutlich abgespeckt hat zu dem was ursprünglich geplant war, hatte ich Anfangs ja schon erwähnt. Ich bin mir aber ziemlich sicher, daß es sich dabei eher um grafische und musikalische Aspekte gehandelt hätte, als um welche die das Handling oder Gameplay selbst beträfen. Alles ist sehr schlicht auf Ultima und Basicniveau gehalten, um möglichst viel in den Speicher zu pressen und Nachladen zu verhindern. Dagegen habe ich auch nichts, denn es ist im Grunde egal wie etwas aussieht wenn es Spaß macht. Aufgrund der Schlichtheit ist das Spiel auch recht schnell, irgendwelchen Rucklern bin ich nicht begegnet.

Musik ist nur im Titel und Game Over-Screen enthalten, während des Spielens ertönen SoundFX, die recht passend sind. In dem Fall hätte ich musikalische Begleitung aber auch als störend beim Nachdenken empfunden - so paßt es wirklich besser. Wer mag, kann sich die musikalische Begleitung ja per Musikkassette oder MP3 auf die Ohren geben - der komplette wegrationalisierte Soundtrack liegt dem Spiel anbei.

Die Steuerung über Tastatur ist das Wichtigste am ganzen Spiel - da alles hierüber gesteuert wird. Das mag Anfangs als sehr komplex herüberkommen, aber man gewöhnt sich schnell daran, weil es immer dieselben Tasten sind, die man drücken muss. Was mir aber aufgefallen ist - manchmal reagieren die Pfeiltasten hoch/runter komplett entgegengesetzt. Dh. man lenkt nach oben, der Roboter oder Panzer fährt aber nach unten. Wodurch dies ausgelöst wurde, weiß ich nicht - es war auch nicht immer so, aber solche Fälle gab es beim Spielen hin und wieder - was natürlich eine Katastrophe ist, wenn man ungewollt in die Nähe des Gegners rauscht und dabei den Löffel abgibt. Aber das war nicht das einzige Komische - denn die nun folgenden Sachen brauchen keinen zufälligen Trigger - sie sind wirklich so und sorgen für einige Verstimmungen. Baut man zB. ein Fahrzeug und auf dem "X" an der Fabrik wo dieses fertig erscheinen soll, steht schon ein anderes und blockiert den Ausgang - dann erscheint es auch dann nicht, wenn man das andere Fahrzeug umplatziert - aber dennoch wurden für diese Aktion die vollen Ressourcen abgezogen, als hätte man es am Ende erhalten! Hier müßte ein automatischer Stop diese sinnlose Aktion verhindern, so wie es zu knappe Ressourcen oder blockierende Hindernisse bei Gebäuden auch tun. Wer meint, mit seinem Panzer durch Schießen auch nur den Hauch einer Chance zu haben, der wird auch bitter enttäuscht sein. Man muss 2x auf die Space-Taste drücken - beim ersten Mal wählt man so die Schußrichtung und beim zweiten Mal schießt man erst. Das ist in der Hitze des Gefechtes gar nicht sinnvoll möglich, da man sich in Bewegung befindet und somit gar keine Zeit für solche Sperenzien hat, daneben schießt und dann vermutlich ins Gras beißt. (übrigens kann man auch eigene Einheiten treffen und zerstören) Und wo wir schon mal dabei sind... mir kommt es auch so vor, als hätte der Gegner gar nicht die Last, die der Spieler zu stemmen hat. Sprich - er muss scheinbar keine Rohstoffe abbauen oder damit haushalten - er produziert einfach stupide und sauschnell eine Robotereinheit nach der anderen und sendet sie auf direktem Wege zu unserer Fabrikbasis. Das werden einige jetzt als große Herausforderung sehen - aber für mich und die Meisten anderen ist das Ganze einfach nur unfair. Gegner können schwimmen, wir müssen Brücken bauen. Uns bleibt kaum Zeit zum Nachdenken oder ein sicheres Plätzchen zu finden - wir werden direkt auf´s Korn genommen. Während wir 4 Panzer bauen, hat der Gegner schon an die 14 Angriffsroboter gebaut (das sagte mir die Statistik am Ende beim Game Over Screen).

Fazit:

Natürlich muss man viele Abstriche machen und darf das Spiel nicht mit anderen Vertretern des Genres vergleichen. Dazu wurde viel zu viel wegrationalisiert und auch umgestrickt. Während bei C&C der Spaß beim Aufbau seiner Armee und das "in die Schlacht ziehen" den Reiz ausmachten, kann man davon nur ganz wenige Grundprinzipien in diesem Spiel erkennen. Hier muss man sich um alles selber kümmern, es dreht sich nicht in erster Linie um den Aufbau einer Armee um damit auf die Jagd zu gehen, sondern vielmehr um die Verteidigung. Was geblieben ist, ist das Endziel den Gegner zu zerstören und das Erkunden der Karte um Koordinaten zu erlangen um dieses Vorhaben mit einem Raketenangriff zu vollenden. Ein ganz anderes Spielprinzip also, welches mit Sicherheit auch seine Fans finden wird - denn es ist nicht einfach und sehr fordernd - andersrum so simpel, daß nur die Schwierigkeit des Vorhabens stets im Wege steht und suggeriert, es mit einem höchst komplexen Spiel zu tun zu haben. Dabei sind es teilweise auch Fehler oder die holprige Umsetzung hier und da, die das Spiel unnötig schwer machen. Normalspieler haben hier ohne lange Einarbeitungs und Eingewöhnungszeit keine Chance - hat man das Spiel erst einmal durchschaut, wird der Weg klarer, aber die Umsetzung bleibt nach wie vor sehr schwer. Ob das Spaß macht, muss jeder für sich selber entscheiden.

Als kleiner Hinweis noch die Info: die Karten und deren Inhalt sind stets dieselben - hat man einmal die Koordinaten ermittelt, könnte man dem Treiben innerhalb weniger Minuten den Gar ausmachen - einfach einen einzelnen Raketensilo bauen, Koordinaten eingeben, Rakete bauen und abfeuern - schon ist Ruhe, bzw. das Spiel gewonnen. Der Reiz besteht also vielmehr darin, erst einmal diese Koordinaten zu ermitteln - über viele Stunden harten Überlebenskampf - der nur deswegen komplexer wird, da die Rohstoffe durch zerstörte Einheiten ersetzt werden müssen um überhaupt neue zum Verteidigen bauen zu können. Sprich, all der Kram der mit Energie und Gas zu tun hat, wird nur dann wichtig, je länger man spielt, bzw. je mehr eigene Einheiten man verliert.

Wer eine echte Herausforderung mit einem Hauch von Echtzeitstrategie sucht, der kann gerne mal einen Blick riskieren - ihm muss aber klar sein, daß er ein komplett englisches Spiel erhält (Schulenglich ist ausreichend), welches ausschließlich über die Tastatur gespielt wird und das zu keinem Zeitpunkt abgespeichert werden kann. (letzteres halte ich für kein großes Manko, da man hier schneller den Löffel abgibt, als man schauen kann) Zur Langzeitmotivation sei gesagt, daß die rund 13 Karten für sehr lange Spielzeit sorgen dürften. Ob man es danach allerdings wieder so schnell hervorkramt, wage ich mal zu bezweifeln. Leicht reizbare und weniger erfahrene Naturen sollten einen Bogen um das Spiel machen. Hier könnte schon die Einarbeitungszeit für großen Frust sorgen.

Planet X2 stellt zwar ein Novum in seinem Bereich dar - ist aber nur für spezielle Spieler interessant genug. Daher erhält das Spiel auf unserer Bewertungsskala von 1 bis 10 eine 5. Hier wurden einfach die Erwartungen zu hoch gesteckt bzw. nicht genug ausgereift umgesetzt.

Das Spiel kostet in seiner Downloadvariante schon stolze 15 US-Dollar. Die Lite-Version 20 Dollar (hier fehlt die Box und die Musikkassette), die Standard-Version 35 Dollar und die Version mit Autogramm 45 Dollar. Da muss man schon voll und ganz vom Spiel überzeugt sein, um diese Preise zu zahlen.

http://www.the8bitguy.com/product/planet-x2-commodore-64/

Schlagworte : C-64, Test, Digital Talk

Trixter
Administration Nemesiz v4 Projekt
Aufgaben im Nemesiz: Administrator, Autor & Moderator, Übersetzung & Bugfixing
Freier Redakteur bei Special Interest Magazinen & Online-Blogs
Retro & Emulation, Alternative Computersysteme, Schwerpunkt: Spiele

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