Der wöchentliche Retro Rückblick 24/2017



Donnerstag 29 Juni 2017 von Trixter Amiga, C64 keine Kommentare

Willkommen zum wöchentlichen Rückblick. Diesmal gibt es wieder (wenn auch wenige) Inhalte über die ich berichten kann - legen wir wie üblich mit dem Amiga los...

Auf der englischen Games-Coffer Webseite wurden die beiden Revolution-Adventure-Spiele Lure of the Temptress und Beneath a Steel Sky zum kostenlosen Download veröffentlicht. http://www.gamescoffer.co.uk/

Wie Amiga-News.de zu berichten weiß, sucht ARES-Computer einen Mitarbeiter für die in Kürze eröffnende Niederlassung in Duisburg-Meiderich in variablen Arbeitszeiten. Das Aufgabengebiet umfaßt Warenannahme und abgabe, Telefonie, Serverstatusüberwachung und andere anfallende Dinge. Voraussetzung sind Linuxkentnisse (Terminal) und Rechnerzusammenbau (können aber angelernt werden) - Verdienst 10€/Stunde (Bürotätigkeit), bzw. Festpreis pro gebautem Rechner zzgl. eine Givve Card als steuerfreie Komponente (was auch immer das sein soll). http://amiga-news.de/de/news/AN-2017-06-00041-DE.html

Kommen wir zum Commodore 64...

Von der SID-Musik Sammlung High Voltage SID Collection (HVSC) ist Version/Update 67 erschienen. Neben 139 gefixten Songs und 313 gefixten Credits, kamen rund 600 neue Musikstücke hinzu, welche die Sammlung nun auf 49542 SID-Musiken anwachsen läßt. Das Update von Version 66 aus ist 3.5Mb und die komplette Sammlung 80Mb groß. Denkt daran, daß ihr einen Player wie SIDPlay oder XMPlay (mit SID-Plugin) zum Anhören benötigt. (ersterer eignet sich für einzelne Stücke wunderbar, während letzterer ganze Playlisten aus Ordnern generieren kann) http://hvsc.c64.org/

Zum Abschluss kommen wir noch zu den neuesten Szenereleases:


Amiga: Quasarius erschienen



Dienstag 27 Juni 2017 von Trixter Amiga 2 Kommentare

Aus Brasilien kommt das bislang auf PC Spiele und Webcoding spezialisierte Label Raliza Software um die Ecke und hat sein erstes Amigaspiel im Gepäck - den Weltraumshooter Quasarius...


Quasarius ist im Stil großer Vorbilder wie Galaga aufgebaut - der Spieler muss mit seinem (frei beweglichen) Raumschiff Alienhorden abschießen, sich danach einem Boss stellen um danach durch einen Asteroidengürtel zu fliegen um das Spielchen etwas schwieriger zu wiederholen.

Die Gegner und das Spielprinzip sind dabei immer identisch - schwieriger wird das Ganze dadurch, daß immer mehr auf dem Screen los sein wird, sowie hier und da neue Angriffsmuster oder Komponenten (zB. Raketen an den Seiten) hinzukommen, dennoch bleibt das Spiel immer fair und ist sehr gut spielbar. Ich bin beim ersten Spielen problemlos bis in Level 15 vorgestoßen.

Die Grafik ist zweckmäßig, die Steuerung präzise, Musik und Sounds hat´s ebenfalls - was fehlt ist eine Highscoreliste und hier und da gibt es Grafikfehler (auf dem Spielscreen oben seht ihr was ich meine, der Fehler kam im Asteroidenflug, als sich an der Stelle ein einsammelbares Item einblendete und blieb für den Rest der Spielzeit bestehen/Kick 1.3), die aber nicht weiter stören. Apropos einsammelbare Items... jeder Gegner hinterläßt so ein grünes Item, welches man einsammeln kann - ich dachte zuerst an Zeit oder Sprit, aber es ist der "Multiplikator", also mit welchem Wert die Punkte berechnet werden - lustigerweise kann man im Asteroidenflug ebenfalls diese Items einsammeln, aber sie bewirken keine Veränderung am Wert, dienen also nur der Punktemaximierung... und nebenbei erwähnt, in diesem Modus kann man nicht schießen, nur falls sich wer wundern sollte...

Das Spiel läuft auf allen Amigas ab 512kb Chipram mit OCS Chipsatz, also eigentlich alle ab Kick 1.3 und ist kostenlose "Donationware", dh. wem´s gefällt, der kann dem Macher etwas spenden. Davon macht er es übrigens auch abhängig, weitere Spiele für den Amiga zu entwickeln.

Der Download erfolgt über Dropbox - sollte beim Klick auf den Downloadknopf (und lokale Speicherung) erst ein Hinweis erscheinen, mal solle sich anmelden oder neu registrieren, einfach das Fenster schließen und erneut den Knopf anklicken.

Für ein Erstlingswerk ein ganz netter Einstand - es ist zwar kein Megahit, aber durchaus als eines der "besseren" Spiele zu werten, die in letzter Zeit so auf die Amiganer losgelassen wurden - diese Entwicklung darf sich gerne in weiteren Spielen fortsetzen!

https://ralizasoftware.neocities.org/amiga.html


Amiga Forever 7 erschienen



Montag 26 Juni 2017 von Trixter Amiga keine Kommentare

Wie schon gegen Ende Mai von uns vermutet (wir berichteten), war tatsächlich ein neues Paket der Amiga-Emulatoren-Suite Amiga Forever in Version 7 von Cloanto in der Mache und ist nun auch erschienen.


Zahlreiche neue Funktionen wurden integriert, zB. der Start über den Filebrowser ohne das Programm Amiga Forever Player selbst zu starten, Autostart des PC´s in eine bestimmte Amigaumgebung, erweiterte PowerPC-Funktionalität, neue Playlisten mit eigenen Ordnern und und und.

Wie bei Cloanto üblich, wird das Produkt in verschiedenen Arten und Formen angeboten - die günstige Downloadvariante schlägt mit 10 Euro, die Plus-DVD Version mit 30 Euro und die Premium Edition mit 3 DVD´s mit 50 Euronen zu Buche.

Käufer der Vorgängerversion erhalten (bis auf jene, die nur die Downloadversion kauften) rund 10 Euro Rabatt beim Kauf einer physischen Version.

https://www.amigaforever.com/


Amiga: 4-Wege Clockport Expander (A1200) erschienen



Montag 26 Juni 2017 von Trixter Amiga keine Kommentare

In Kooperation mit Matthias Münch gibt AmigaKit ihr neuestes Produkt bekannt - den 4-Wege Clockport Expander für den Amiga 1200.


Der von Commodore eingeführte "Uhrenport" war ursprünglich für eine batteriegepufferte Echtzeituhr und eine 1Mb ChipRAM-Erweiterung gedacht - findige Hersteller entwickelten inzwischen aber weitere Hardware, die darüber angesprochen werden kann. Das Problem bislang war nur - es gab nur einen Clockportanschluss. Damit ist jetzt Schluss, denn dieser neue Expander erweitert (als erste Hardware überhaupt) den Uhrenport auf insgesamt 4 Anschlüsse.

Dabei ist Port 0 kompatibel zur original Spezifikation und alle anderen "gepufferten" Ports zu den zahlreichen Fremdentwicklungen wie Sound, MP3, Netzwerk oder USB-Karten. Eine genaue Auflistung, welche Karte an welchem Port funktioniert, ist im Shop einsehbar. Andere Hardware wird übrigens nicht gestört oder in ihrer Funktion blockiert - je nachdem welche Hardware man wie verwenden möchte, paßt das Ganze evtl. noch ins Gehäuse des Amigas - ein Towergehäuse wird aber wohl das Beste sein, da man schließlich noch für die Kühlung der Komponenten sorgen sollte.

AmiKit weist zudem hin, daß der Amiga mit genügend Strom versorgt werden muss (Standardnetzteil ist nicht ausreichend), zudem wird ein Amiga 1200 mit einem rechten (oha, böses Wort) 22-poligen Stecker benötigt - es gibt also einige (wenige) Modelle, wo sich der Anschluss links befindet oder gar nicht erst vorhanden ist - diese Rechner sind mit dem Expander nicht verwendbar.

Der Preis liegt bei 25 britischen Pfund.

http://amigakit.amiga.store/catalog/product_info.php?products_id=1306


Amiga: neue Retro 7-bit Hardware erschienen



Freitag 16 Juni 2017 von Trixter Amiga 2 Kommentare

Wie schon von uns als Preview im Forum (und später in den NemeNews) Anfang 2017 berichtet wurde, sind jetzt 2 der Produkte von Retro 7-bit erschienen und können ab sofort geordert werden.

CD32 Expansion Slot (wir berichteten)


Mit dieser Hardware kann man den Erweiterungsslot der Konsole erweitern, zB. mit einer Speichererweiterung oder einem MPEG Dekoder - was man zuvor auch schon konnte, das einzig wirklich neue Feature ist der VGA-Ausgang, welcher das Amigasignal in RGB 15kHz ausgibt. Preis: 57 Euronen

https://retro.7-bit.pl/?lang=en&go=projekty&name=CD32EXSL

 

Turbokarte Wicher 500i (Amiga 500/500+) (wir berichteten)


Diese Karte wird intern verbaut (CPU Steckplatz) und unterstützt 68000er CPU´s bis 68010 mit einer Taktfrequenz von 12 bis 50 MHz und SIMM72 Speichermodule (60ns) von 1 bis 8Mb RAM. Desweiteren gibt es einen A600 kompatiblen IDE-Controller und einen SPI-Controller (RTC, Ethernet, ect.). Empfohlen wird eine MC68HC000-CPU - diese wird wie der Speicher auch, NICHT mitgeliefert, sodaß der Käufer diese noch (woher auch immer) auftreiben und besorgen darf. Eine Garantie, daß der Speicher mit der CPU zusammenarbeiten will, gibt es nicht, ebensowenig, daß die CPU bei der Übertaktung abraucht. Somit wird das Ganze zur Glückssache, aber der Preis dürfte dem Teil wohl das Genick brechen - 129 Euro sind wohl einfach viel zu viel.

https://retro.7-bit.pl/?lang=en&go=projekty&name=wicher500i

Beide Produkte werden über den polnischen RetroAmi-Shop vertrieben - die Links findet ihr am Ende einer jeden verlinkten Retro 7-bit Produktseite (blinkendes gelbes NEW).



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